J.C.Staff kommt wohl langsam wieder aus dem Gulli hervorgekrochen und ist stärker als erwartet

J.C.Staff weiß inzwischen, wie es am besten mit seinem Ecchi umgehen soll. Ich hatte es sehr genossen, HenNeko zu sehen, Pet-Girl war erfolgreich in meiner Timeline, Shimoseka etwas strange und Foodporn wurde besser aufgenommen als erwartet. Man sagte immer, dass J.C. nicht zu trauen wäre, aber wenn es darum geht, eine Ecchi-Story unterhaltsam zu erzählen, ist dieses Studio um einiges kompetenter geworden. Vielleicht hatten die auch nur Glück mit dem Material. So jedenfalls ist es bei Prison School.

Prison Schools Autor ist ein Genie, der in die Verdamnis des Fanservice gefallen ist. Die Story ist sehr überzogen klischeehaft und durch die Hardcore-Stereotypen mit ihrem typischen Verhalten wirkt der Anime intelligent. J.C. hat sich sehr viel Mühe gegeben, diese Figuren in Szene zu setzen. Mit ihrem spärlichen Budget und der mangelhaften Animation konnten sie trotzdem die Perlen aus dem Meer ziehen. PS war ein Erfolg.

Sehenswert ist die Serie für alle, die etwas unerwartetes sehen wollen und nicht viel gegen Ecchi haben. Man lernt komischerweise wie manche Perverse denken, obwohl es schon sehr überspitzt übertrieben dargestellt wird. Für mich war es besonders überraschend, dass nicht alle Weiber in der Serie wie diese „Ah, hentai!“-Mädchen dargestellt werden. Chiyo beispielsweise hat die Perverserei akzeptiert, auch wenn sie anfangs schwermütig war. Mehr davon, Fanservice kann intelligent eingesetzt werden. Wir haben es hier gesehen.

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