Godlen Tiem #5

Beschreibe den Animu mit einem Wort: Müll. Übrigens ist die Überschrift – so wie jede Woche – absichtlich falsch geschrieben.

Ich muss jetzt ehrlich zugeben, dass nach 4 Episoden die Handlung einen Sinn ergibt. Und das ist schon fast ungeheuerlich, wenn wir uns das ausführende Studio ansehen. Leider ist es nur so, dass man seine grauen Zellen im Hirn anstrengen muss, um überhaupt einen logischen Zusammenhang zu erschließen. Und die vorher genannten „grauen Zellen“ sind bei der Anime schauenden Klientel nur spärlich vorhanden, weswegen ich mal wieder behaupten kann, dass die Zielgruppe verfehlt wurde.

Die ganze Handlung zusammenzufassen, würde nur nicht zu sonderlich tollen Ergebnissen führen, weil ich den Leser vom Denken abhalten würde (sich also sozusagen sein Gehirnzustand  nie ändern würde), also verzichte ich auf weitere Wörter. Kommen wir stattdessen zu dieser wundervollen Serie, die sich jeder Kenner zu Gemüte führen muss, um zu wissen, wie man „schlecht“ am besten formuliert. Was ist schlecht? „Golden Time“.

Episode beginnt dort, wo sie letztens aufgehört hat: bei Tada, der alte Fotos gefunden hat, in denen er mit Linda zu sehen ist. Er rennt daraufhin zu der Brücke, zum Ort, an dem er sein Gedächtnis verloren hat und fragt sich, wie dieser ganze wirre Kram zueinander passen kann und wie sein DRAMAtisches Leben vor dem Unfall war. Heul doch, du Flegel…! Ah, macht er auch…

Episode heißt: „Body and Soul“

Sehen wir nun das ganze Geschehen aus der Sicht von Tadas Geist. Whut?! Geist?! Seriously?! Er ist tot oder so, also seine Seele. Tada ist in seiner jetzigen Form eine leere Hülle, „die es irgendwie geschafft hat, auf die Uni zu kommen“. Also der Geist weiß auch nicht, wie sein Alter Ego die Uni betreten konnte. Herrlich.

Tada erinnert sich an die Situation, in der Koko ihm einen Korb gegeben hat. „Lass uns Freunde bleiben“ und ein Handspiegel als Symbol der Verbundenheit. He got friendzoned. Und das wird auch nicht besser, als Tada und Yana die (stupid) Koko in der Uni treffen.

golden-time-00002Dieses Dramageziere von Koko macht alles nur noch schlimmer. Sie wird nicht mehr ernst genommen und Tada erreicht gleichzeitig Friendzone-Level 2. RANK UP!

Dann erklärt Koko dieses „previous life“: Koko = Nonne, Tada = Schafhirte, Yana = Indianer. Die indianischen Stämme Japans sind bestimmt das große Maß an untergegangener Kultur, dem bin ich sicher. Die anderen metaphorischen Vergleiche hinken auch in ihrer Existenz.

Koko hat sich mit Linda zusammengetan, um Kurse auszuwählen. Dann foppen sie Yana, der das Muffensausen bekommt. Und Tada erwähnt mit keinem Wort, dass er vergangenes über Linda herausgefunden hat. Aber Koko und Tada treten dem Festivalclub bei, also gäbe es auch (wahrscheinlich) noch die ein oder andere Möglichkeit, das alles irgendwie ins Ruder zu bringen.

Festivalproben war an sich eine Katastrophe und dann war es Flashback-Timu: Tada sitzt im Krankenhaus fest, sieht ein Licht, stiehlt sich aus dem Krankenhaus und trifft Linda, die um 11 Uhr nachts einen „Freund“ im Krankenhaus besuchen möchte. Und sie bringt Tada dazu, nach Tokyo abzuhauen.

Jaja, Tada denkt natürlich darüber nach, warum Linda alle möglichen Arten von Konversation in dieser Richtung umgeht. Und Tadas Geist kann nicht mal sagen, wer Linda wirklich ist.

Zum Glück ist wieder Ende.

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