Otaku in ihrer natürlichen Umgebung

In Erwartung, dass es noch weitere Einträge zu diesem Thema geben wird, werde ich nun erstmal zwei Dialoge/Gespräche niederschreiben, die ich in der Mangaabteilung von Bücherläden gehört habe und bei denen ich mir dachte, dass ich schnell verschwinden sollte, bevor die Blödheit der Otakupassanten auf mich abfärbt.

Erster Dialog:

Personen: zwei Mädchen (geschätztes Alter über 16)
Ort: Buchhandlung Lehmann; Hannover Mitte

Erstes Mädchen: (steht vor dem Regal) Oh, und da ist er. D.Gray-man ist richtig toll. Gut, dass Tokyopop nun Sammelbände herausbringt. Und dieser Manga hier ist auch toll…
Zweites Mädchen:
Erstes Mädchen: Und das hier (nimmt ein Shoujo heraus) ist auch richtig gut. Aber der wird dir nicht gefallen.
Zweites Mädchen:
(Beide gehen, ohne etwas zu kaufen.)

Zweites Gespräch:

Zeit: gestern nach 13 Uhr
Personen: drei Mädchen, davon zwei im Gespräch (geschätztes Alter zwischen 13 und 19)
Ort: Buchhandlung Ludwig; Leipzig Hbf (die Otakuhochburg des deutschen Ostens)

Erstes Mädchen: Oh schau mal (nimmt einen K-On-Manga aus dem Buchständer) die haben auch „Kon“.
Zweites Mädchen: Weißt du nicht, wie das heißt? Es heißt „Keyw Wjone“.
Erstes Mädchen: Für mich heißt das „Kon“. (Blättert etwas durch den Manga) Oh, schau mal, das ist lustig. (Zeigt die erste Seite) Bunt. (blättert weiter) Schwarz-weiß, schwarz-weiß, schwarz-weiß, schwarz-weiß… (kommt auf eine Seite mit Farbbildern)  bunt!

Ich habe das Geschehen verlassen, obwohl ich noch mehr kaufen wollte.

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