[Kurzreview] Sekai no Hate

„Sekai no Hate“ ist ein mit vier Bänden abgeschlossener Manga von Aoi Makino. Drei weitere Manga, jeweils einbändig, sind bereits in Deutschland erschienen, jedoch dieser wohl noch nicht. (Das hat mir jedenfalls Anisearch verraten, vielleicht ist diese Datenbank aber auch nicht gut gepflegt; EDIT: Der Manga wurde von TOKYOPOP lizenziert). Als Scanlation sind bereits 7 Kapitel online und ich habe diese verschlungen wie eine Tüte Chips und ich werde mir noch die anderen Einzelbände von der Autorin zulegen, denn deren Kurzbeschreibungen auf MAL haben mein Interesse geweckt.

Worum geht es also? Die Hauptfigur ist Azusa, die an eine neue Schule gewechselt ist, da sie an der vorherigen gemobbt wurde. Kurz darauf wird sie von einem gut aussehenden Jungen gefragt, ob sie seine feste Freundin werden möchte und sie sagt zu, weil sie Angst hat, dass sie wieder gemobbt werden könnte. Ihr „fester Freund“ aber mobbt einen anderen Jungen und Azusa hat Mitleid mit ihm. Die beiden sprechen miteinander und der gemobbte Junge überzeugt das Mädchen, dass sie sich von ihrem Freund trennen sollte. Durch eine Vielzahl von Umständen bringen die Beiden den arroganten Freund um und versuchen es als Suizid aussehen zu lassen.

Dies ist die Hauptstory. Danach versuchen die beiden „Mörder“ irgendwie durch ihr Leben zu kommen und die Schuld von sich abzuwenden, aber Azusa kommt verständlicherweise nicht mit dieser Bürde besonders gut klar und immer wieder versuchen die beiden sich gegenseitig zu überzeugen, dass sie das richtige tun.

Für einen Shoujomanga ist der gesamte Storyverlauf sehr ungewöhnlich und hat nicht viel mit Liebe zu tun. Am Ende fühlt man sich als Leser so als wüsste man, dass die Hauptfiguren sich lieben, aber davon ist nie die Rede. Die Liebe wird also nur unterschwellig betrachtet, sodass mehr Augenmerk auf dem Storyverlauf liegt.

Die Azusa selbst erinnert mich komischerweise an Miho aus Bakuman, aber das ist wohl nur Zufall, weil sie sich ähnlich sehen. Was mich auch sehr überzeugt hat, sind die Charakterzeichnungen. Die Figuren sehen zwar gut aus (besonders die Jungs), aber ansonsten ist es nicht Shoujo-like mit Blubberblasen und supersüßer Rasterfolie. Natürlich ist das Niveau der Geschichte nicht so hoch, wie ich jetzt weiß machen will, aber auf jeden Fall macht es Spaß zu lesen und die Geschichte ist nicht zu einfach und wird nicht langweilig, obwohl einige Szenen etwas klischeehaft sind (z.B. kommen die Medienanstalten mit Helikoptern um über diesen „Selbstmord“ zu berichten).

Ich kann es nur empfehlen.

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