Fight the Power of Boredom

„Glaube nicht an mich. Glaube an dich, der an dich glaubt.“ oder „Glaube nicht an dich. Glaube an mich, der an dich glaubt.“? Beide Aussagen fielen im Anime „Tengen Toppa Gurren Lagann“, soweit ich mich entsinnen kann. Quellen kann ich nicht geben, weil ich nicht die Lust besitze, den Müll nochmal in meinen Schädel zu hämmern.

Warum ist TTGL nur so beliebt? Sind es die Charaktere; diese Fratzen, bei deren Anblick sich meine Zehennägel nach hinten rollen? Ich hab ja schon einiges erlebt, aber diese – selbst bei den Frauen – deformierten oder kantigen Gesichter und diese ungelenken Bewegungen und Gesten der Figuren ist ein Zeichen des originellsten Nichtskönnens der Galaxis.

Dabei wurde sogar der männlichste Main Char aller Zeiten eingesetzt: Kamina. Kamina ist sowas von badass, dass kann man sich nicht erklären. Nur der gesamte Jormungand-Cast (auch die Frauen) ist männlicher als Kamina. Und nur Vegeta steht über allem; he is the best by default (selbst als er auf Namek Emo gespielt hat, war er badass). Und das ist es wohl: Ohne Kamina geht nichts. Ohne Kamina haben alle keine Hoffnung. Ohne Kamina flennt Emo-Simon noch viel mehr. Mit Kamina würde Fanservice-Yoko noch mehr heulen, weil er sich an flat-chest-Nia heranmachen würde. Kamina ist der Weg und das Ziel. Und dann kratzt der einfach ab; klasse gemacht. Da hat man schon einen voll männlichen Main und dann macht der nichts besseres als seinen Platz an die Heulsuse abzugeben; klasse gemacht. Ja klar, der wird dann in der zweiten Hälfte erwachsen, aber das war trotzdem klasse.

Und dann erst die Mechas: Schon diesen weiblichen Mecha gesehen, der den Mund direkt im Schritt hatte? Ich habe mich förmlich fremdgeschämt und mich dann darüber gefreut, dass die Memme das Teil zum Schrottplatz geschickt hat. Die Mechas waren an sich ja anders, aber anders ist nicht besser, wenn die hässlich sind und irgendwelche sinnlosen Bewegungen vor Speedlines  machen. Das ist wirklich klasse gemacht.

Von der Story will ich schon gar nicht sprechen, so einfach ist die gestrickt.

Dein Bohrer, der meiner ist, weil ich an deinen Bohrer glaube, wird die Erddecke durchstoßen, danach die bösen Ganman, danach den Himmel, danach die Galaxis und zum Schluss die Anti-Spirals.

Klasse gemacht, dass ich die gesamte Handlung in einem kitschigen Satz zusammenfassen kann. Okay, zwischendurch kommt manchmal Fanservice (Yoko und ihre fette Kanone, die besser als Waffen fundiert als Gurren Lagann mit seinem dämlichen Drill) und Kitscheinlagen mit Nia und Simon. Ich habe es ja so geliebt, dass Nia sich ihr Haar geschnitten hat; ich konnte sieben-einhalb Gähner geradeso unterdrücken.

Das einzige, was wirklich toll war, ist das zweite Ending. LOVE AND ROCK! PEACE!

Das nächste Highlight meiner sonderlich „tollen“ Animeauswahl ist übriges – würg – „Death Note“. Mann, ich drücke mich schon ein ganzes Jahr davor, dieses Review zu „Death Note“ zu verfassen. Auf ein weiteres gutes Jahr mit dir „Death Note“. Ich versuche auch in diesem Jahr dich mit großem Erfolg zu ignorieren.

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