[Episodenreview] Dog Days #6

Dog Days Episode 6

Titel: The fortune telling princess

Sie kann in die Zukunft sehen? Dann ist sie doch zu etwas zu gebrauchen… not. Es ist eine andere Prinzessin gemeint.

Dog DaysJetzt erinnert ihr mich noch mal daran? Ihr seid des Teufels!!

Es ist also eine Woche nach dem Konzert vergangen. Dato hat Shinku noch ein wenig mehr als eine Woche Zeit, um nach Hause zu kommen. Die Truppen aus Galotte ziehen sich aus dem Gebiet von Biscotti zurück. Und die Prinzessin hält eine formale Zeremonie ab, in der sie den Gewinn an ihre teuren Ritter verteilt.

Der Hauptmann bekommt einen Beutel voll Münzen. Und Eclair hat sich das königliche Kopfstreicheln verdient.

Dog DaysDas Kopfstreicheln der Prinzessin macht alle Leute sehr glücklich. Oh my, das sind Hunde! Die freuen sich immer, wenn man ihnen den Kopf streichelt.

Jedenfalls wird die Zeit nun weiter gedreht, man kann sich ja nicht ewig ansehen, wie die Prinzessin Eclair durch die Haare fährt. Wie dem auch sei, wird der Küche nun ein Besuch abgestattet. Ricotta und Shinku bekommen dort ihre Nahrungsportion und werden damit beauftragt, das Essen an die Ritter zu bringen. Welcher Held macht denn so was? Okay, in Videospielen macht man das öfters, weil man dann auf Geld hofft oder tolles Gimmick. Aber echt jetzt, dieser Held ist doch niemals heldenhaft.

In dieser Episode wird unerwartet oft die Kamera auf irgendwelche Schwänze gerichtet. Auf die Schwänze der Tiermenschen! Was denkst du denn? In dieser Episode ist das sogar völlig penetrant, weil nichts aufregendes passiert. Lässt man mal wieder die Figuren über off topic reden.

Dog DaysNaaa. Ich bin nicht nur ein Mädchen. Ich kann auch meinen Kopf benutzen. Derjenige, der die Dialoge schreibt, gehört verboten. Was ist denn das für eine Diskriminierung?

Auf dem Trainingsplatz kommen beide nun an und die Ritter machen eine Essenspause. Die Ritter haben außerdem ein recht gutes Gesichtdesign. Hat das Studio ein paar Leute mehr eingestellt, die dann die Nebencharaktere zeichnen? Naja, egal. Eclair will nicht mit essen, denn wenn sie Hunger hat, kann sie immer noch ihren Namen essen. Stattdessen will sie weiter trainieren und der Held soll ihr Gegner sein.

Da kann Eclair ihn gleich so richtig den Kopf waschen und ihm all diese Gemeinheiten heimzahlen, die der Held ihr (unwissentlich) zugefügt hat. Allein das Zersprengen ihrer Kleidung in Episode 2 ist 20 Schläge ins Gesicht wert.

Der Held will mal mit einer anderen Waffe als nur dem Stab kämpfen. Also nimmt er sich die Zap-o-kill…

Dog DaysIst ja auch ein Fantasystreifen…

Nein, mal ehrlich. Ein ganz normales Schwert vom Schmied nimmt er da. Keine Wunderwaffe, keinen Zweihänder, kein Säbel, kein Katana. Ein sticknormales Schwert. Der Typ hat Nerven. Schmeißt der das Ding noch hoch, wirbelt die Schwertscheide dahin und dorthin und fängt das nach unten fallende Schwert wieder mit der Schwertscheide.

Und alle Ritter rundherum rufen „whooo“ und „sugoi, juusha-sama, sugoi“, dabei hat der nicht mal gekämpft, sondern nur seine akrobatischen Fähigkeiten gezeigt. So einen überzogenen Helden wünsche ich mir auch. Dann kann ich mit ihm angeben.

Schau mal! Ich habe einen Helden! Der kann alles! – Auch durch Reifen springen und die Welt retten?

Eclair findet das nicht lobenswert. Sie nimmt ihr Schwert, stellt sich in Position und der Kampf beginnt. Um unnötige Sequenzen des Kampfes nicht zu zeigen, schweift die Kamera die Schlossfassade entlang und beobachtet die Ritter, die den Kampf beobachten. Die einzelnen gezeigten Kampfszenen sehen nach Copy&Paste aus.

Der Übungskampf nimmt ein Ende, nachdem die beiden Schwerter zerbrochen sind. Eclair hat eine böse Macht gespürt…

Dog DaysSpeak about stupibility. Natürlich hat Eclair sich eine Erkältung eingefangen, ihr habt vollkommen recht, großartiger Held! Dafür bekommt er einen Schlag in den Magen. Nur die Prinzessin darf Eclairs Kopf berühren, dass das klar ist.

Shinku nimmt den Chocoboexpress durch den Wald und redet dabei mit den Hündchen darüber, dass Eclair eine üble Person ist. Das Hündchen antwortet aber nicht in menschlicher Sprache.

In Shinobi-Village trifft er auf Yuki, Oyakatas Begleiterin, und beide gehen gemeinsam zu Oyakata, die gerade beim Angeln ist. Yuki macht Essen, Shinku und Oyakata angeln. Shinku zieht einen großen Fisch an Land. Das kann doch kein Zufall sein. Dem Typen fällt alles vor die Füße!

Beim Imbiss fragen die Ninjas nach, ob und wie Shinku wieder nach Hause kommen will. Da wird dem Helden bewusst, dass er wieder nach Hause muss. Das ist die Gelegenheit, um ihn auf dem Boden herumrollen zu lassen. Und natürlich erzählt Oyakata davon, dass in weit entfernten Ländern es Gang und Gebe ist, dass die beschworenen Helden wieder nach Hause zurückkehren.

Das ist die Gelegenheit, um mal zu schauen, was Rebecca so treibt. Die liegt in ihrem Zimmer und hat Liebeskummer, weil Shinku ihr keine Nachrichten schreibt. Dann fällt ihr ein, dass sie ihr Horoskop noch nicht gelesen hat und schaut gleich für Shinku mit nach. Sein Horoskop sagt, dass er sterben wird. Oder so. Jedenfalls wird die ganze Woche recht schwer für ihn.

Zurück in Biscotti muss die Prinzessin ein paar Dokumente stempeln. Sie hat wohl auch immer wieder gefragt, was der Shinku in seiner Freizeit macht. Ihre Beraterin erklärt, dass sie genug Zeit hätte, um ein wenig Zeit mit dem Helden zu verbringen. Sie liebt den Typen wirklich. Warum liebt keiner Gaul? Gaul wäre ein viel besserer Kandidat für die Prinzessin. Er ist ein Prinz und hat royales Blut, ist cool und gutaussehend, nicht schwach und dazu noch cool. Ein Held eben.

Nun ist es Nacht und Oyakata mit ihrem Riesenchocobo und Shinku, der den kleineren Chocobo reitet, treffen in der Stadt ein. Shinku hat schließlich ein Date mit der Prinzessin. Vorher muss er aber von den Maiden gewaschen werden. Das nenne ich mal Fanservice für Frauen.

Frisch gewaschen und in einen Smoking gekleidet empfängt ihn nun die Prinzessin. Sie hat sogar extra Tee gemacht, äh machen lassen. Dann reden sie über die Beschwörung.

Die Prinzessin hat durch das Sternenlesen Shinkus Athletikwettbewerb gesehen und fand ihn so toll, dass sie ihn als Helden auserkoren hat. Btw sieht dieser Wettbewerb so wie ein Abklatsch von Deadman Wonderland aus. Shinku will auch, dass die Prinzessin ihn beim Vornamen anspricht. Die heiraten bestimmt am Ende der Serie. Wah-, sie soll doch Gaul…!

Oyakata hilft solange bei den Rittern aus und stapelt Boxen in Regale. Sie würde das so lange machen, bis ihre Begleiterin, Yuki, etwas neues aus dem Sternenlesen erfährt.

Shinku und die Prinzessin verabreden sich für den nächsten Tag um 6 Uhr. Da fällt ihr ein, dass sie schon früher öfters mit König Leo herumgeschlendert ist.

Wie der Zufall es so will, springen wir nun zu König Leo, die eine Vase zerdeppert hat.

Dog DaysJetzt kommen die noch mit Pseudo-Drama. In der Zukunft sieht sie den Helden und die Prinzessin in einer Blutlache liegen. Und diese Zukunft lässt sich nicht ändern, egal was passiert.

Die spoilern mich! Jetzt muss ich nicht mehr das Ende gucken.

Bewertung:

Plot-/Charakterentwicklung: Gab es kaum. Der Held ist so blöd wie eh und je, die Prinzessin moe blöd und alle anderen werden auch nicht besser. Eclair ist die buchstäbliche Tsundere, bei der kann man sowieso nichts ändern. Ein Cliffhänger war da schon und es gab Anzeichen für diese Veränderung, aber dieses development ist so dermaßen ausgesogen, ich finde es schon gar nicht mehr toll. Am Ende werden Held und Prinzessin trotz allem das Schicksal ändern. Wie, ist unwichtig. Sie werden es schaffen. 2

Zufriedenstellung: Die Animation ist grauenhaft, stelle ich heute besonders fest. Alles war dermaßen off topic (angeln, baden, reiten, reden), dass es höllisch langweilig war. 1

Gesamt: 3

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