[Episodenreview] Dog Days #3

Dog Days Episode 3

Titel: I want to go home!I can’t go home? The hero in Flognarde!

Eine 20 Sekunden lange Rückblende gibt noch einmal wieder, was in der letzten Episode passiert ist. Weil da sowieso nichts passierte, hat diese irgendwie keine Existenzberechtigung. Aber es gibt einen kleinen Vorgeschmack auf das, was noch kommen wird. Loliservice, den ich nicht will.

Dog Days

Die Schlacht ist zu Ende, keiner hat gewonnen?! Unentschieden?! Hatte der König nicht aufgegeben?! Diese Katzenmenschen sind nun wirklich schlechte Verlierer. Können ihre Niederlage einfach nicht eingestehen und wollen Biscotti nicht Punkte geben…

Dafür interessieren sie sich für den Helden aus Japan, der auf diesem Bild nicht besonders heldenhaft wirkt.

Dog DaysÜber ihn werden keine Informationen bekannt gegeben, schließlich weiß ganz Biscotti samt Eclair und Prinzessin etwas über ihn, außer dass er ein Held aus einer anderen Dimension ist und Shinku heißt.

Die Prinzessin macht sich auch haufenweise Gedanken, wie sie Shinku helfen kann, doch sie wird daran erinnert, dass sie wichtige Termine hat und man lieber die Lösung des Problems dem kleinen Mädchen überlassen sollte. In den vielen Büchern, die sie mit sich herumschleppt, wird sicherlich was helfendes stehen.

Derweilen lungern Shinku und Eclair in der Stadt rum. Der Held stellt fest, dass sein Mobiltelefon nicht funktioniert. Was will er auch damit? Seine Eltern anrufen? Nun, er wäre nicht mal in Biscotti, wenn er den Magiekreis nicht betreten hätte. Stand alles in den AGBs des Kreises in einer Sprache geschrieben, die Shinku nicht lesen kann. Welch herrliche Ironie. Aber muss der Typ gleich in Tränen ausbrechen? Damit er nicht mehr weint, überreicht Eclair ihn dasGled, dass er im Kampf erwirtschaftet hat. Man muss natürlich bezahlen, um an den Kämpfen teilzunehmen.

Sie gehen Essen einkaufen und Eclair erklärt dabei, wie das Ding mit dem Geld abläuft.

Dog DaysScrew you with your crappy animation!

In kurz gefasst: Das Geld wird von allen Mitstreitern eingesammelt, kommt in einen großen Topf und wird nach Beenden des Kampfes wieder verteilt. Der Gewinner bekommt 60% und der Verlierer die verbleibenden 40% des Geldes. Das geteilte Geld wird wieder in der Hälfte geteilt. Die eine Hälfte ist die Belohnung für die Mitstreiter, die andere Hälfte bekommt die Prinzessin, die das Geld für Krankenhäuser, Festungen oder zum Belohnen ihrer treuen Ritter ausgibt.

Shinku interessiert sich auch dafür, ob es auch richtigen Krieg – mit Toten und so – gibt. Dies wäre auch der Fall in der frühen Historie des Landes und außerhalb des Schutzkreises. Doch weil Shinku von nichts Ahnung hat, bekommt Eclair langsam keine Lust mehr ihm etwas zu erklären und geht mit ihm zu Rico, dem kleinen mädchen, das dafür zuständig ist, für ihn einen Weg nach Hause zu finden. Nachdem sie davon überzeugt worden ist, dass sie noch ein wenig mehr Forschungszeit hat (16 Tage, ist das viel lol), fragt Shinku, ob er irgendwo Empfang fürs Mobilstelefon hat.

Dog DaysMit Gewalt kommt er nicht nach Japan zurück, deswegen will er Zuhause anrufen, um bescheid zu sagen, dass er nicht immer erreichbar sein wird. Mithilfe einer Erfindung, die Ricotta mit 5 Jahren (lol) entwickelt hat, verstärkt sie die Empfangswellen und Shinkus Mobiltelefon hat wieder Empfang und ruft Becky an.

Ricotta hat jedoch Interesse an dem Gerät, dass sich Mobiltelefon nennt un will es auseinander nehmen. Loliservice und ein Fangespiel mit Shinku. Eclair nutzt die Zeit und ruft den Hauptmann an. Der erzählt, dass Arquien und Yukikaze zurückkommen.

Um Screentime aufzufüllen, gibt es widerum etwas crap:

Dog DaysDie Frösche kommen aber nur, wenn die Natur im gleichgewicht ist.

Das niemand auf die Idee kommt, Ricotta nach Hause zu schicken, damit sie nach einem Weg forschen kann, um Shinku wieder nach Hause nach Japan zu schicken, ist reichlich fragwürdig.

Die Prinzessin bereitet sich auf ihren Gesangsauftritt vor und denkt dabei über verschiedene Dinge nach. Unter anderem, ob sie Shinkus Kopf streicheln darf. Holy sh*t. Und natürlich, warum König Leonmichelle nicht mehr ihrem Gesang lauschen will.

Um dem Karpfen die Krone aufzusetzen, springen wir zu König Leon, die sagt, dass sie nicht dem Lied der Prinzessin lauschen möchte. Die Aufführung zu sabotieren ist aber auch zu schandvoll. Eine Sabotage will aber ein anderer aus ihren Reihen machen.

Shinku soll vorerst ein Bad nehmen, damit er nicht stinkend zum Konzert geht. In der Stadt soll er nachfragen, wo das Bad ist. Das Eclair oder Ricotta ihn nicht aufklären können, finde ich sehr bedenklich. Denn so, wie es kommen soll, ist niemand mehr da (sind beim Konzert) und Shinku geistert allein irgendwo rum. Er findet das öffentliche Bad aber irgendwie doch. Der Ort sieht von innen wie ein Badehaus aus. Die Leute aus Biscotti sollten ihm mal lesen beibringen, denn er geht direkt ins Frauenbad. Womit habe ich diese Fanserviceszene verdient? Auf dem Schild war extra noch ein Bild mit der Prinzessin gemalt für Helden, die die Bildersprache verstehen. Wenigstens schämt sich der Held mehr als die Prinzessin. Das liegt aber auch nur daran, dass die Prinzessin nicht besonders schambewusst ist. Andere Länder, andere Frauen.

Die Prinzessin lädt den Helden noch zu ihrem Konzert ein, wohin er sowieso gezwungen ist, hinzugehen. Dann hört er die Prinzessin schreien, springt aus dem Wasser, zieht sich in millisekundenschnelle an und sieht, wie die Prinzessin enführt wird. Von der Gaurus-Truppe.

Dog DaysSehr einfallsreich, die Leute.

Es handelt sich aber wiederum nur um einen Wettkampf. Shinku hat eineinhalb Stunden Zeit, um die Prinzessin zu retten, sonst kann ihr Konzert abgeblasen werden. Ich freue mich etwas, dass der Insert Song verschoben wird, aber nur ein wenig, weil die nächste Episode schon auf meiner Platte ist…

Bewertung:

Plot-/Charakterentwicklung: Am Ende wurde noch ein Pseudo-Cliffhanger-Plot geboten, der am Rande nicht sonderlich eindrucksvoll, noch storytechnisch relavant sein wird und nur dafür da sein wird, um irgendwelche Charaktere vorzustellen, die man schon im Opening sehen kann. Sowohl für Plot- als auch Charakterentwicklung ist dies nun ein großes Fail. 1

Zufriedenstellung: Was hat es nur mit den Fröschen auf sich? Haben die noch eine zentrale Bedeutung? Ich bezweifle es, aber ich frage mich trotzdem. Ein bisschen über das Spiel wurde aufgeklärt, doch das meiste war nervtötendes Slice-of-Life, dass mir völlig an die Nieren geht. Hat es schließlich weder Substanz, noch irgendeine Daseinsberechtigung. Es gab mehr Loli- und Fanservice, als mir lieb war und keine Anzeichen von Enjoyment meinerseits. Nur die Plotholes hielten sich bedeckt. 1

Gesamt: 2

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