[Episodenreview] Bist du ein Zombie? #3, #4

Ich hänge etwas im Verzug, deswegen gibt es gleich zwei Episoden.

Episode 3 Titel: Yes, I have twin tails.

Sagt wunderbar viel über die Episode aus, weil dieser Satz zu der einzigen Szene passt, die Plot besitzt. Aber der Zombieanime braucht keinen Plot, wenn man Fanservice hat. Der Beweis zeigt es.

Der Tag beginnt mit der Kettensägenprinzessin. Und die ist ein Magical Girl, deswegen muss es auch öfters mal eine Verwandlungssequenz geben. Ihre Gegner sind Pädobär und Hummer-san und sie macht alle ohne große Probleme fertig. Sie muss ein Power-up gekriegt haben, weil sie drei Sekunden braucht, um beide zu schlachten. Apropos Power-up:  Müsste das Mädel nicht längst ohne Klamotten dastehen? Sie hat doch Bleachlike ihre magischen Kräfte an Ayumu abgegeben! Der nächste Gegner stellt aber alles in ein neues Licht.

Kore wa Zombie desu ka?
Der Kampf gegen Pudding-san.

Wie diese Auseinandersetzung nun ausgeht, wird wohl nie geklärt werden, denn es war nur ein Traum. Die Mahou Shoujo wird von einem reichlich futuristischen Wecker aus dem Schlaf geholt und findet sich am Frühstückstisch wieder, wo sie wieder mal den Zombie disst, genauso wie der Vampirninja, von der man nichts anderes erwartet hat. Irgendwie sehnt man sich danach, das die Nekromanter die Tsundere nochmal schlägt. Bis jetzt Fehlanzeige. Um auf den Wecker zurückzukommen: Alle Kleinigkeiten in Ayumus Wohnung sind Mitbringsel von seinen Eltern. So zum Beispiel eben auch der Wecker.

Kore wa Zombie desu ka?
Von Saubure habe ich vor Kurzem auch nicht gehört.

Die Eltern haben bestimmt auch die Vampiernina geschickt, als Souvenir. Nur schade, dass sie trotz allem Ayumu nicht „Onii-chan“ nennen will. Das ist ein wirklich schweres Schicksal… So schwer… So schwer…

Im Kühlschrank sucht ein Pudding ein neues Zuhause, weswegen die Mahou Shoujo ihn sich einverleiben möchte, aber die Nekromantin ist dagegen. Schließlich ist es ihr Nachmittagsimbiss. Was heißt das nun? Der Kampf um den Pudding. Die drei Damen spielen nun das Spiel, wo man einen Turm bauen muss. Die Nekromantin und die Vampirninja gegen die Kettensägenprinzessin. Keine von denen kennt das Spiel sonderlich gut, weswegen auch sehr umständliche Kreationen von Türmen zustande kommen. Alle physikalischen und mathematischen Gesetze gelten bei den übernatürlichen Mädchen nicht, das wäre nur normal und normal ist out. Die Runde gewinnt die Kettensägenprinzessin.

Das Wetter ist aber so schön, das die Damen doch lieber draußen spielen sollten. Ayumu ist schließlich auch in der prallen Sonne, obwohl seine Zombiehaut diese nicht verträgt.

Kore wa Zombie desu ka?
Sollte sie nicht eher fragen, ob er noch zu den normal denkenden Menschen gehört?

Nun wird aber für einen Moment zu Ayumus Schulfreund geschaltet, der vergeblich versucht, ein Mädel abzuschleppen. Deswegen lädt er seinen besten Freund zum Bowling ein, mit der Begründung, dass Mädchen sowieso zu blöd wären, um mit ihm auszugehen. Na herrlich. Ich mag den Typen trotzdem noch, obwohl er ganz schön diskriminierend daherkommt. Er ist einfach süß~

Die drei Mädchen spielen nun eine Runde Mahjong mit verkehrten Regeln. Die Nekromantin ist Siegerin. Es geht gleich weiter zu Twister, wo auch etwas mehr Fanservice ins Spiel kommt. Da Nekro Siegerin ist, darf sie den Zeiger drehen. Das Spiel wird aufgrund von Hunger abgebrochen.

Zurück zum Bowlingcenter. Die beiden Jungs sind bei Mask Donalds und haben sich von dem muskelbepackten Staff eine Maske aufschwatzen lassen. Ayumus Freund ist davon nicht sonderlich angetan, schließlich mögen Mädchen keine Masken.

Kore wa Zombie desu ka?
Schon des Widerspruchs wegen ist diese Szene genial.

Die beiden Jungs sind also bowlen, haben aber noch nicht angefangen, da bemerkt Ayumus Freund die heißen Feger nebenan. Er ratet, welche Farbe deren Unterwäsche haben könnte, doch Ayumu bemerkt ein folgenschweres Problem: Es handelt sich bei den Mädchen um seine drei Haussklavinnen, die ihren Puddingkampf im Bowlingcenter fortsetzen. Deswegen muss er irgendwie versuchen zu verhindern, dass er erkannt wird. Was würden sonst seine Klassenkameraden denken, wenn sie wüssten, dass er seine Wohnung mit drei Damen teilt?

Kore wa Zombie desu ka?

Ihm bleibt deswegen keine andere Möglichkeit als sich bedeckt zu halten. Sein Fluchtversuch wurde nämlich auch vereitelt. Die Kettensägenprinzessin erkennt ihn aber sofort und kommt zu ihm rüber. Ayumu macht nun das einzig richtige…

Kore wa Zombie desu ka?

…den Feind verwirren…

Kore wa Zombie desu ka?

…klappt aber nicht.

Die anderen zwei Damen kommen hinzu und ermitteln sofort seine Identität. Sein perverser Freund will wissen, woher die ganzen Weiber kennt und die verraten, dass sie unter Ayumus Dach leben. Sein Freund verliert dadurch gleich zwei Seelen. Seine schlechte… und seine perverse. Er kann seinen Kaffee kaum halten, aber mit vollem Ernst Ayumu fragen, wie sein Schicksal nur so falsch gehen konnte. Natürlich hat auch Ayumus Freund perverse Träume von den drei Damen und schlägt sich voller Neid den Kopf mit eineer Bowlingkugel auf. Dadurch kommt ihm aber die zündende Idee. Ein Kampf mit Ayumu, den er mit erhobenem zensierten Mittelfinger provoziert.

Kore wa Zombie desu ka?
Noch so ein Verrückter.

Der Fight ist für die Plotentwicklung reichlich uninteressant, weswegen der erst gar nicht gezeigt wird. Sein Freund hat sowieso keine Chance, weil Ayumu Superman ein Zombie ist. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn ein zweiter Kerl in die Bude gekommen wäre: Erstmal hätte Ayumu keinen Harem mehr, denn ein weiterer Kerl bedeutet, dass er seine Damen teilen muss. Zweitens könnten sic die Damen dann auch auf den Freund konzentrieren, dann gibt es kein onii-chan“ mehr. Positiv wäre aber, dass zwei Spanner im Haus wären, um Fanservice zu bekommen (ist aber nicht positiv für mich).

Ayumus Freund bekommt eine Nachricht von einem Mädchen und Zombie plus Zombies Freund machen sich auf zum Krankenhaus. Im Fahrstuhl wird Ayumu dann zur Rede gestellt, warum er übermenschlich gut bowlen kann alle Mädchen wie magisch anzieht.

Das Mädchen, das besucht wird, ist ein Opfer des Serienmörders. Sie wird gezwungen, Zöpfe zu tragen und erzählt, dass sie den Serienmörder gesehen hat dato sein Aussehen kennt. Ayumu ist deswegen gespannt…

Kore wa Zombie desu ka?

wtf?

Kore wa Zombie desu ka?

Schon besser.

Ich muss jetzt ehrlich zugeben, dass dieser Zombieanime den Zero-no-Tsukaima-Moment verwendet. Wer ihn nict kennt, werde ich ihn kurz erläutern: Beim Zro-no-Tsukaima-Moment geht man davon aus, dass 80-90% der Episode keinen Plot, aber dafür ganz viel Fanservice hat. Dann aber kommt ein Wendepunkt – meistens am Ende der Episode mit anschließendem Cliffhanger. Dieses Phänomen ist mir das erste Mal bei Zero no Tsukaima entgegengelaufen.

Das Mädchen gibt also etwas Plot ganz am Schluss: Der Serienmörder hat blaue Augen, silbernes Haar und trägt eine Rüstung. Ayumu kennt aber eine Person, die auf diese Bescchreibung passt. Die Nekromantin.

Heißt das nun, dass seine Mitbewohnerin, die ihn wiederbelebt hat, ihn auch getötet hat?

Das Mädchen versteckt ein Holzschwert unter dem Bett. Dass die Schwestern es noch nicht entdeckt und konfisziert haben, ist merkwürdig. Aber etwas ist jetzt fast in Vergessenheit geraten: Der Kampf um den Pudding. Die Nekromantin isst ihn, weil die anderen beiden Damen vergessen haben, worum sie eigentlich kämpfen.

 

Plot-/Charakterentwicklung: 3

Zufriedenstellung: 3

Gesamt: 6

 

Episode 4: Am I radiant?

Die Kettensägenlady macht das Abendessen, wo ihr die unfreiwillige Hilfe der Vampirninja gerade recht kommt. Das Essen wird wahrscheinlich verdorben sein oder alles aus Ei, obwohl die Mädchens Gemüsepfanne machen. Ayumu sitzt mit Eu, der Nekromantin, zusammen und erinnert sich daran, dass sie der Serienmörder sein könnte. Und ich bin froh, dass ich mich langsam an die Namen der Protagonisten erinnern kann.

Das Abendessen ist so verdorben, dass mein VLC Media Player es  nicht mal richtig darstellen möchte. Die Ketttensägenlady schiebt alles auf den Ninja, an diesem Tag das erste Mal gekocht hat. Ayumu soll den Vorkoster spielen und fällt in Ohnmacht, nachdem er eine Schale mit Suppe zu sich genommen hat.

Nach seinem Erwachen findet er drei hungrige Damen wieder, die sich weigern, die stark ätzende Suppe zu essen. Die hat sich sowieso durch den Wok, den Tisch un den Boden gefressen und vergiftet vielleicht schon das Trinkwasser. Was macht man also? Den Katastrophenschutz anrufen? Nein. Den Pizzadienst. Schließlich hat man Hunger.

Haruna, die Dame mit der Kettensäge, will auch gleich ihrem Meister anrufen, um zu sagen, dass sie noch kein Artefakt gefunden hat. Artefakt? Ja, deswegen ist sie auf die Erde gekommen. Das Artefakt ist auch bekannt als „Furcht“ und ist so klein und formbar…

Der Pizzaservice hat sich extra beeilt und war so schnell und voreilig, dass er die Pizza vergessen hat. Oder so.

Kore wa Zombie desu ka?

Nein. Er ist ein Dobermann, der die Hölle bewacht und Ayumu hole möchte, weil er eigentlich ganz schön tot ist. Ayumu wird angegriffen und schleppt sich in den Wohnbereich, wo die hungrigen Frauen warten und bricht dort zusammen. Eu benutzt ihre Kraft, um seine Verletzung zu heilen, was recht sinnlos ist, weil Ayumu als Zombie sich selbst heilen kann.

Es gibt keine Gefahr im Haus, deswegen trinkt Eu erstmal ihren Tee weiter. Der Dobermann scheint aber Eu zu kennen. Und lässt es dann bleiben, Ayumu mitzunehmen. Stattdessen nimmt er sich einer in der Nähe verstorbenen Person an und will dessen Seele mit in die Unterwelt nehmen. Ayumu folgt ihm, denn der Sereinmörder könnte in der Nähe sein.

Der Dobermann erklärt, das Eu beim Heilen den Schmerz spürt, den die geheilte Person verspürt hat. Zum Glück kann sie nicht sprechen, sonst müsste sie beim Heilen schreien.

In dem Haus liegen die Leichen, aber die Seelen sind nicht mehr da und wurden wahrscheinlich geopfert.

Kore wa Zombie desu ka?

Die Seele bekommt der König der Nacht. Bevor der Dobermann noch mehr erzählen kann, ist der Serienmörder zur Stelle und sticht zu. Der Hund wirf sich vor Ayumu, was völlig sinnlos ist, weil Ayumu als Zomibe sowieso nicht sterben kann. Manchmal sind Protagonisten ziemlich doof. Ob der Hund nun sterben kann, ist fragwürdig, aber er löst sich erst mal in Sternenstaub auf.

Zurück bei den Damen, die die Pizza schon verdrückt haben. Ayumu kommt blutverschmiert an und Eu antwortet: „Welcome back“. Ich habe selten etwas noch unpassenderes gesehen/gehört/gelesen. Ayumu erzählt Eu, was passiert ist und fragt sie, warum sie ihre Gefühle unterdrückt. Sie sträubt sich erst dagegen, erzählt dann aber was mit Schicksal und blabla und versteht kein Schwein. Sie spricht auch nicht, weil ihre Worte voller Magie sind. Sie trägt die Rüstung, um die Magie zu unterdrücken.

Und dann weint sie, weil sie glaubt, dass sie ein Monster ist und Ayumu sie hast. Der Protagonist kann sie aber umstimmen. Buh, wie Worte einen doch umstimmen können.

Nun kommt ein Szenenwechsel: Ein Wal fliegt durch die Luft und ihm entgegen kommt die Vampirninja mit Fledermausflügeln auf dem Rücken und Ayumu in den Händen. Sie wirft ihn dem Säugetier entgegen und er schlägt mit dem Monsterkick erst mal einen Knopf ab. Der Wal ist nicht so schnell klein zu kriegen, weil er die AAA Klasse hat. Ayumu muss wohl oder übel mit Kettensäge und Magical Girl Kostüm ran.

Er soll den Kopf des Wal abschneiden, was leichter gesagt als getan ist. Das Tier schießt auch Wasser, dass die Richtung wechseln kann, da ist ausweichen nicht  besonders einfach. Dafür kann Ayumu dank dem Kostüm in der Luft stehen. Also wirklich…

Damit der Wal nicht in der Stadt landen kann, errichtet Haruna eine Barriere. Dass sie schon ihre Magie zurückhat, ist unglaublich. Warum hat sie dann Ayumu losgeschickt hat, um den Wal zu killen, will ich wissen.

Ayumu arbeitet nun mit dem Vampirninja zusammen. Sie soll ihr Schwert vergrößern und dieses dem Wal in den Nacken rammen. Das macht sie auch, muss aber vorher noch den Helden beleidigen.

Kore wa Zombie desu ka?

Ohne ihre Beleidigungen macht es auch keinen Spaß. Sie schneidet den Kopf des Wales ab und Ayumu macht ein Power-up. Und wird dabei noch niedlicher (sein Kostüm). -__-; Er macht den Wal endgültig tot unnd Schluss.

In der Nacht kommt der Serienmörder ins Krankenhaus für einen Besuch. Und tötet das Mädchen, dass sein Gesicht gesehen hat.

Fazit: Diese Episode hat es in sich. Ist am anfang seicht, wird dann dunkler, dann gibt es Charakterentwicklung, dann ein kleiner kampf mit etwas Action und zum Schluss einen leichten Cliffhanger.

Plot-/Charakterentwicklung: 4

Zufriendenstellung: 4

Gesamt: 8

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