[Review] Tales of Vesperia – The First Strike (ger Dub)

Meine Internetverbindung überzeugt mich das liebe lange Wochenende überhaupt nicht, deswegen habe ich die Zeit genutzt, um mir meine neu gekauften DVDs anzuschauen. Jetzt (Sonntag, kurz vor sechs) zündet hier jemand Feuerwerkskörper… Dessen Internet ist wohl auch nicht zu gebrauchen…

Der einzige Titel, den ich von Namco besitze und gespielt habe, ist Tales of Symphonia (Gamecube). Dadurch bin ich auch letztlich zu den Tales of-Animes gekommen. ToS Tethe’alla Hen schaue ich noch, Phantasia habe ich schon gesehen. Die restlichen liegen noch Plan-to-Watch. Aber die haben alle etwas gemeinsam: Sie sind Recaps. The First Strike geht eine ganz andere Richtung und zeigt eine Handlung vor dem eigentlichen Spiel. Dadurch sind natürlich mehr Möglichkeiten offen und man muss nicht den gesamten Plot eines à 45-75 Stunden Spiels (weiß ich nicht genau die Laufzeit) in einen 2 Stunden Film quetschen.

Die Story beginnt in einem Wald, wo die Ritter Yuri, Flynn und zwei weitere Mädels Bomben legen und dabei von Monstern attackiert werden. Am Ende wird alles in die Luft gejagt und Ende im Gelände. In der Welt gibt die Welt ein neuartiges Mana – man nennt es Aer – ab, dass die Soldaten mithilfe von Edelsteinen dazu benutzen, um Magie zu wirken. Dieses Aer ist aber außer Kontrolle geraten und der Hauptmann will diese wieder richtig stellen. In einer Ruine glaubt er das Übel zu finden und auszuschalten.

Der Plot liegt mehr auf Action und es wird alles recht schnell erzählt. Um den Fanboys auch etwas zu geben, werden einige Figuren des Vesperiaspiels gezeigt, die ich um Gottes willen aber alle nicht kenne. Ach etwas Witz ist dabei, doch der hält sich weiter im Hintergrund, denn ganz vorne spielt die leichte Tragödie.

Besonders Charakterentwicklung wird zumindest bei den Hauptcharakteren groß geschrieben. Es hat mich wirklich überrascht, weil in einem Film so etwas viel seichter ist. Diese Figuren haben wirklich Gefühle und sind keine herzlosen Soldaten, die blind irgendwo hinrennen. Dafür sind die Nebencharaktere doch etwas hölzern, wie zum Beispiel die Mitglieder der Gilde. Insgesamt gab es nur einen „Du bist unsere einzige Hoffnung“-Moment, über die ich immer herzhaft lachen kann.

Über die Animation muss man nicht meckern. Die 2D-Animation gefällt und wird durch 3D bereichert. Einzig einige Momente aus Flynns Erinnerung werden mit einfacher schwarz-weiß-Technik gezeigt, die nicht in das Setting passt und lieber weggelassen werden sollte. Weiterhin sind die Bewegungen der Figuren sehr dynamisch und nur bei Dialogen überwiegen die Standbilder.

Die Musik erinnert mich an FMA:2009, schließlich war hier der gleiche Komponist am Werk. Die Stücke sind musikalisch einfach arrangiert, zeigen ihre Wirkung aber sehr kraftvoll. Die Trommeln und der Chor gefallen mir am besten, weil die sehr militärisch klingen und zum ganzen Flair passen.

Die Synchronisation ist ansprechend und die Sprecher haben sich viel Mühe gegeben, auch wenn nicht jede Stimme optimal ausgewählt wurde. An Flynns Stimme musste ich mich erst gewöhnen.

Ich habe den Film mit Kopfhörern geschaut, und jeder mit Surroundsystem wird der Film auch gefallen. Die einzelnen Kanäle wurden gut ausgewählt und passen zum Actiongehalt.

Es stört mich aber, dass dieser Film nur zur Unterhaltung und zur Zufriedenstellung der Fanboys da ist. Er hätte noch viel besser sein können…

 

Bewertung:

  • Plot/Story: 7
  • Charakterentwicklung: 9
  • Sound: 9
  • Zeichnungen/Animation: 8
  • Zufriedenstellung: 6

Gesamt: 7,8 gerundet 8

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