[Episodenreview] Bist du ein Zombie? #2

Da ist er wieder: der Zombieanime!

Wie es immer so ist, beginnt man eine Show nicht mit dem Alltäglichen, sondern der  Vergangenheit. Also sehen wir, wie sich Hauptfigur Ayumu und seine Totenbeschwörerinfreundin getroffen haben, nachdem er so richtig mit dem Katana durchbohrt wurde: auf dem Friedhof.

Nur da Rückblenden so langweilig sind, finden wir uns schnell wieder im Reallife wieder. Und bei den fotografierenden Jugendlichen. Seine Magical Girl Gefährtin ist auch von der Partie, aber ihren neuen Kleiderstil made of Fenstervorhang bemerkt keiner. Schließlich ist ein Crossdresser auch interessanter…

Kore wa Zombie desu ka?
Renn um dein Leben!!

Um gleich das Klischee der Crossdresser zu untermauern, wird Ayumu nun wie ein Schwuler dargestellt. Und dazu noch wie ein Klischeeschwuler. Aber – wie ein Wunder – kann er seine Magie  dazu einsetzen, um die Gedächtnisse der Klassenkameraden zu löschen. Schade, dass es nicht bei ihm funktioniert, dann müsste er sich nicht an diese Schmach erinnern.

Er ist also wieder in der Schule und muss mit seinen Erinnerungen kämpfen. Denn es kommt mal wieder eine Rückblende.

Kore wa Zombie desu ka?
TSUNDERE

Magical Girl hat im eine Lunchbox gemacht. Warum, weiß sie selbst nicht richtig, kann man aus dem Bild erkennen. Wahrscheinlich, um den Otaku zu erfreuen, als wenn die Pantyshots nicht reichen würden…

Wie es nun scheint, hat das Zaubermädchen eine Wunderbox gemacht, denn alles darin ist super köstlich und Ayumu muss (un-)freiwillig sein Essen gegen verpackte Brötchen tauschen. Jedoch ist das ganze Essen etwas merkwürdig, denn es besteht vollkommen aus Speisen, die aus Eiern gemacht werden. Wie sich kurze Zeit später herausstellt, kann Magical Girl auch nichts anderes. Deswegen muss Ayumu auch das Abendessen zubereiten.

Alle treffen sich nun am Tisch und essen gemeinsam. Nostalgie kam da bei mir auf, fühlte ich mich doch an K-ON erinnert. So wie jeder Kerl, der plötzlich mit zwei Mädchen zusammenwohnt, hat Ayumu nun wieder Tagträume speziell zu den beiden Damen. Sein Traum „Großer Bruder“ genannt zu werden, wurde aber noch nicht erfüllt.

Wie aus dem Nichts taucht nun eine vierte Person mit üppigen Vorbau – wie es sich für eine Otakushow verhält – auf und bleibt zum Essen. Einzig allein Ayumu ist mit dieser Situation ein wenig überfordert, aber so ein hübsches Mädel schmeißt man doch nicht aus dem Haus – das wäre ja auch zu schön. Also bleibt sie, damit man nach dem Essen über ihre Beweggründe sprechen kann.

Sie will die Totenbeschwörerin mitnehmen, aber diese hat keine Lust, also Plan B: Ihr Diener werden. Nicht nur, dass sie einen Alternativplan hat, sie gibt auch recht schnell ihr erstes Ziel auf. Aber ihr Diener ist schon Ayumu, also…

Kore wa Zombie desu ka?
Sie darf gehen.

Da solch ein Plot aber ins bodenlose gerät, kommt die vierte Person – ein Vampirninja – auf den Gedanken, in einem Kampf zu beweisen, wer besser dafür geeignet ist, Diener zu sein. Das Ayumu noch freiwillig ein Diener sein möchte liegt wohl daran, dass die Totenbeschwörerin womöglich ihn doch noch „Großer Bruder“ nennen könnte. Die Chancen waren aber schon vorher noch nicht sonderlich groß. Sie ist schließlich stumm.

Wo kämpft man, um über das nächste Leben zu entscheiden? Richtig, folks, auf dem Friedhof. In Sachen Beleidigungen liegt die Ninjadame weit vor Ayumu.

Kore wa Zombie desu ka?
Mach ihn richtig zur Sau!!

Komischerweise gewinnt Ayumu den Kampf, obwohl technisch gesehen die Ninja weit vorne lag. Und am Ende kippt Ayumu auch noch um, das war definitiv ein unentschieden. Aber die Ninjadame gibt ihre Niederlage zu und verspricht, nach Hause zurückzukehren.

Und zwar zu Ayumus Zuhause. Weil sie nun sein Diener sein will. Schließlich hat sie den Kampf verloren.

Kore wa Zombie desu ka?
muharharharhar-

Sie soll ihm beim Aufstehen und Waschen behilflich sein. Aber noch viel wichtiger sei es ihm, dass sie ihn „Großer Bruder“ nennt. Sie lehnt dies als auch die Alternativversion „Meister“ ab.

Nun gibt es eine Rückblende, wie Ayumu die Totenbeschwörerin Eu kennengelernt hat. Sie saß auf dem Boden, als Ayumu zufällig vorbeikam. Und das vor dem Supermarkt. Wenn ich ein Mädchen vor Aldi sitzen sehen würde, hätte ich sie nicht angesprochen. Es wäre sicherlich eine Pennerin gewesen. So ein Mädchen in Ritterkluft würde nie angesprochen werden. Außer von Ayumu, aber der ist auch nicht normal.

Sein Anmachspruch „Glaubst du an UFOs?“ war genauso vielversprechend wie seine anschließende Breakdance-Einlage. Als unvorbereiteter Schluss fällt er auf die Nase. Wenigstens fand das Mädchen alles interessant, um ihm danach zu sagen, dass…

Kore wa Zombie desu ka?
Mach das nicht nochmal.

Für sie sein er aber immer noch der liebenswerte „suspekte Vollidiot“. Und dabei ist er extra auf die Nase fallen, um ihr Interesse zu wecken, seriously.

Er macht sich nun auf dem Heimweg und freut sich darüber, dass er es geschafft hat ein Mädchen anzusprechen. Für ein Date hätte er vielleicht zusätzlich Polka tanzen müssen.

Nun sieht er, dass der Serienmörder in ein Haus eingedrungen ist. Nun standen ihm drei Option zur Verfügung:

  1. Krankenwagen verständigen,
  2. Polizei verständigen,
  3. heroisch in das Haus rennen und versuchen Supermann zu spielen, obwohl man selbst sehr genau weiß, dass man sowieso keine Chance hat.

Animetypisch werden die ersten beiden Optionen ignoriert und er betritt das Haus, natürlich mit einer an sich gestellten Frage, warum er das nun macht. Doof möchte ich mal sein. Der Zuschauer weiß nun sofort, was kommt: das Katana. Ayumu stirbt also den Märtyrertod und wird von der Totenbeschwörerin wiederbelebt. So war das damals vor einem Monat…

Die nächste Szene hat wieder eine K-ON-Referenz. Alle essen Frühstück. Ayumu kriegt sein neue Eierspeisenbox und ständig die Essensschalen neu mit Reis füllen. Ein kleiner Lichtblick kam wenigstens zum Schluss.

Kore wa Zombie desu ka?
Fighto

Magical Girl kriegt einen auf den Deckel, weil sie Ayumu mobbt und sagt, dass er sterben gehen soll. Gibt Mobbing keine Chance.

Bewertung:

Charakter-/Plotentwicklung: Ein kleiner Kampf mit einer neu erschienenen Ninjabraut. Charakterentwicklung kaum vorhanden, aber könnte vielleicht was werden, wenn der Schlag aus dem letzten Bild etwas gebracht hat. Solide 3 Punkte

Zufriedenstellung: Ganz in Ordnung. Ich war gefesselter, als in der letzten Episode und Ayumu muss gegen die Ninjadame nicht als Crossdresser kämpfen. 4

Gesamt: 7

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