[Top10] Die enttäuschendsten Anime 2010

…die ich gesehen habe. Die meisten sind Season Anime, aber es haben auch zwei ältere Stücke teilgenommen.

Die Top10 haben die folgenden Anime verpasst und werden nur beim Namen genannt:

  • 11Eyes OVA (die TV-Serie gehört nicht dazu, weil ich diese komischerweise am 30.12.09 beendet habe)
  • Fortune Arterial
  • Ookami Kakushi
  • Ouran High School Host Club (mit ger. Dub)

[10] K-ON!! (auch bekannt als die zweite Staffel)

Mir macht moe nichts aus. Aber diese Staffel hätte nicht sein müssen. Um Musik geht es so gut wie nie, dafür umso mehr ums Kuchenessen. Die Serie wurde sowieso unnötig in die Länge gezogen. In der ersten Staffel wurden zwei Schuljahre in 13 Episoden gezwängt, dafür in der zweiten Staffel das dritte Jahr in 26. Dass die Figuren (besonders Yui) mit jeder Episode immer blöder werden und trotzdem den Schulabschluss ohne Probleme schaffen, ist schon sehr ungewöhnlich.

[9] Megane no Kanojo

Die OVA beinhaltet 4 kurze Episoden über 4 verschiedene Mädchen, die eine Brille tragen. Der Kitsch ist nicht zu unterschätzen, aber wirklich enttäuschend ist, dass jedes Mädchen einen „Freund“ hat, zwischen denen aber nicht diese Klischeeliebe entsteht bzw. nur im groben Ansatz. Die OVA ist vielleicht sehenswert, aber auf große Gefühle wartet man vergebens.

[8] Maid-sama! Oh nein, Hilfe, die Schulsprecherin ist eine Maid! Die Story ist so einfach und hat nichts zu bieten. In der ganzen Serie wird nur mit Fillern gearbeitet und die Figuren sind Stereotypen ohne Charakterentwicklung. Besonders nervt mich der Held Usui; er ist so eine Art männliche Mary Sue. Er taucht zu den unpassensten Zeiten auf und zieht die Heroine aus der Patsche. Die Serie wird mit jeder Episode unspektakulärer.

[7] Angel Beats! Another Epilogue

Angel Beats! hat so viele schöne Ansätze in Plot und Comedy, sticht aber durch fehlende Zusammenhänge in der Story hervor. Dieses alternative Ending treibt die fehlenden Zusammenhänge auf die Spitze. Eh man überhaupt versteht, um was es geht, ist das Video schon zu Ende. Vorteilhaft ist, dass durch die Kürze des Videos man das Video gleich noch mal sehen kann. Vielleicht versteht man dann mehr.

[6] Durarara!


Die Story schleicht so dermaßen dahin, dass ich beim Zuschauen einschlafe. Der Plot ist nicht schlecht und es ist erstaunlich, wie die Schicksale von tausenden Personen miteinander zusammenhängen, aber das erklärt trotzdem die Inhaltslücken nicht. Durarara! ist genauso wie Haruhi Suzumiya ein Anime, dessen Hype unbegründet ist.

[5] Yosuga no Sora

Ich wollte ein Inzestdrama und bekam einen Softporno. Die Musik war gut, auch wenn es nur ein Musikstück in acht verschiedenen Variationen gibt.

[4] Ore no Imouto ga Konnani Kawaii Wake ga Nai

Diese TV-Serie war für mich ein Highlight… bevor ich die Serie angefangen hatte und wurde bitter enttäuscht. Episodenhaft ohne feste Handlung wird man in das zuckersüße Leben der Kirino hineingeworfen, die H-Games liebt. Ihr Bruder versucht sie zu schützen (oder was auch immer er bezwecken mag) und führt alle Befehle der Tsundere Kirino aus. Am Ende ist immer der Bruder der Gelagmeierte und die Schwester lacht in ihr Kissen oder tretet ihn als Belohnung. Ein guter Anime sieht anders aus.

[3] Ookami-san to Shichinin no Nakamatachi

Ein Anime, auf den ich mich gefreut hatte, denn in der Genreliste stand „Parody“ und ich liebe Parodien. Diese hat mich aber maßlos enttäuscht. Die Vergleiche mit verschiedenen Märchen kamen nur in der ersten Episode. Danach war es erstmal Schluss damit und die Story wurde belanglos ohne festen Inhalt. Besonders nervig war die Erzählerin, die ständig reinsprach, wenn die anderen Figuren redeten. Die beste Szene war in der ersten Episode, wo die Hauptprotagonistin unter der Dusche stand und die Erzählerin sagte: „Das hier ist nur eine Fanservice-Szene.“ Wenn dass zum dritten Mal gesagt wird, ist das aber nicht mehr originell, sondern nervig.

[2] Pita Ten

Dieser Anime ist nicht von 2010 (falls sich jemand wundert). Nachdem ist den Manga gelesen hatte, wollte ich mir auch den Anime dazu ansehen. Und ich stelle fest: Der Anime steht im Schatten vom Manga. Am Anfang sind beide noch episodenhaft, aber dann geht der Manga in eine andere Richtung bis zum sehr traurigen Ende. Und an dieser Stelle schlägt der Anime eine andere Richtung ein und führt den Kitsch fort. Natürlich ist die TV-Serie für Kinder konzipiert, da darf nicht so viele traurige Elemente erwarten, aber gerade deswegen wurde ich enttäuscht.

[1] Kobato.

Kobato. ist eine kitschige episodenhafte Serie mit einem akzeptablen Ende. Und trotzdem bin ich damit nicht zufrieden. Genauso wie bei Pita Ten schlägt man in der Serie eher leichte Töne an und schwimmt mehr an der Oberfläche als das man taucht, trotzdem ist die Story tiefer als man vermutet. Man scheut auch nicht das traurige Ende, das letzten Endes doch wieder ein Happy End wird. Aber ich lese den Manga und sage deswegen: Die Serie wird dem Genie von CLAMP nicht gerecht. Es wird einfach zu viel auf Kitsch gesetzt und die Handlung geht dabei verloren.

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